ich spüre den Schmerz..

Ich Fühl den Schmerz – ich weiß es war ‘ne miese Zeit. Doch wär’s nicht passiert, dann wüsste ich nicht was lieben heißt. Diesen Preis, den ich zahlen muss, zahle ich gerne auch wieder. Ohne dich zu leben, ich glaub, da ist mir sterben lieber. Wir waren doch so klein. Es ist drei Jahre her. Ich denk‘ noch heut‘ an dich und vermiss die Tage sehr. Es war hart und schwer, und ich weiß, was Schmerzen sind. Egal was auch passiert. Du bleibst in meinem Herzen drin. Und ich zünd ein Kerzenlicht, dass du mich sehen kannst. Kein Mensch konnte mir geben, was du mir gegeben hast. Weil du in mein Leben passt und ich jetzt allein da steh‘, fühl‘ ich mich verlassen. Doch ich werde den Weg weiter gehen. Was soll Man machen, wenn das Schicksal einfach stärker ist? Was soll man machen, wenn es dir dann noch dein Herz zerfriss? Verdammt, es ändert nichts, es geht mir besser, dann wenn ich es in die Welt raus schrei. Bitte komm zurück, los, nimm dein Mut zusammen, lass mich nicht alleine, mein Inneres verblutet dann. Ich seh‘ Vergangenheit, doch die Wahrheit blendet mich. Auch, wenn der letzte Engel schreit und Gott dann fehlt, es ändert nichts. Wie soll ich zurück finden, wenn du dann doch fern bleibst? Und sich meine Sehnsucht bis ins Unendliche der Sterne neigt. Ich hab so oft geweint, doch das ändert nichts daran, dass du ‘ne Geschichte in meinem Herzen bleibst, ein Leben lang. Ich denke noch ewig dran, doch die Schrift verliert die Farbe. Halte mich an Wünschen fest und sehe, wie du mich wartest. Ich hielt dich in den Armen und dein Weg war bitter kalt...

2 Kommentare 2.2.15 20:55, kommentieren

Es geht nicht mehr ohne..

Um nochmal auf das Ritzen zu kommen.. für mich ist das wie eine Sucht geworden. ich fang immer wieder damit an, es gibt tage, wochen, ja sogar monate da denke ich nicht einnmal ansatzweise darüber nach, sondern ich lass einfach alles so wie es ist. aber dann kommt plötzlich dieser eine tropfen der das fass zum überlaufen bringt und mich wieder zur klinge zwingt. in solchen momenten ist es das einzige was mir einfällt was ich tun kann.. die klinge über meiner haut zu spüren und zu spüren wie sie die haut durchdringt und das blut läuft ust so befreiend.. ich hab das gefühl doch noch zu leben und zu fühlen. schmerzen zu spüren.. doch keine minute später bereue ich es wieder, hasse und verachte mich dafür .. dann verzweifel ich wieder und beginn in dem selbsthass das spiel von vorne und greife wieder zur klinge.. ein teufelskreis, der mich noch in den wahnsinn treibt..

2 Kommentare 1.2.15 01:26, kommentieren

weiter gehts mit meinem kack leben

sooo.. also dann gehts mal weiter.. wo war ich nochmal stehen geblieben? ._. genau .. zwei wochen vor meinem 15. geburtstag.. damals war ich in der stadt und wollte mich mit einem "freund" treffen.. nunja gesagt getan, wir haben und getroffen und zu erst lief auch alles ganz normal wie immer. . doch auf einmal hat er mich in eine gasse gezogen.. ich hab versucht mich loszureißen weil mir das unangenehm war und ich ihm mehrfach gesagt hab dass er mich loslassen soll.. in der hintersten ecke angekommen, begann er mich zu küssen und zu begrapschen... immer wieder hab ich ihm gesagt dass er mich loslassen soll und hab versucht mich loszureißen .. wieder vergebens.. er hat mich dann am hals gepackt und an eine mauer gedrückt und gesagt "wenn du so weiter machst wird das nur schlimmer für dich" direkt spürte ich einen schauer der mich durchfuhr... ich hatte so panische angst... ich hab nur noch geweint und immer wieder "nein hör auf. lass mich gehen" gesagt.. aber alles umsonst.. er hat einfach weiter gemacht.. ich weiß nicht wieso, aber als das alles vorbei war, hab ich wie in trance einfach meine sachen angezogen und meine tasche genommen ... bin nach hause gefahren hab geduscht.. und beim duschen hab ich das alles erst so richtig realisiert und hab jede stelle die er berührt hat so lange gewaschen, bis ich mich nicht mehr so dreckig gefühlt habe.. danach lag ich einfach nur noch heulend im bett .. sogar heute hab ich noch mit den folgen zu kämpfen... ich leide sogar 2,5 jahre später noch an depressionen und ritze mich immer wieder.. und es gibt kein vertrauen mehr in meinem leben.. ich hab angst menschen in mein leben zu lassen weil ich angst hab zu vertrauen, aber gleichzeitig schmeiß ich mit meinen gefühlen rum als wären sie bedeutungslos. das ist alles so verwirrend.......... ich hasse es .. ich hasse mein leben. . ich hasse mich..

1 Kommentar 28.1.15 22:02, kommentieren

Die Wahrheit...

Ich habe die Texte über meine Gefühle angefangen, in der Hoffnung, dass sie den Schmerz lindern. Nur leider musste ich feststellen, dass dies durch diese Texte nicht möglich ist, weil sie nur meine oberflächlichen und ‚neuen‘ Gefühle sind. Es sind nicht die, die schon seit Jahren tief in mir drin verborgen sind. Niemand aus meinem Umfeld weiß davon und dank der Anonymität dieses Blogs wird das auch so bleiben.. Ich kann alles ohne Bedenken schreiben und niemand weiß dass ich es bin.. Selbst wenn es jemand aus meinem Umfeld lesen sollte wissen sie dennoch nicht, dass ich es bin. Das ist ein gutes Gefühl. Es befreit und erleichtert mich.. Vielleicht sollte ich einfach mal anfangen.. Okay, gut also los geht’s.. Das alles begann eigentlich schon als ich drei Jahre alt war, d.h. 2000. Damals hatte ich eine lange Zeit über schmerzen. Ich habe geweint und geschrien vor schmerzen und kein arzt konnte sich erklären woher das kommt.. Meine Eltern sind daran natürlich verzweifelt und sind mit mir zu verschiedenen ärzten gegangen. Irgandwann lies sich dann auch mal einer finden der wusste was ich habe. Diagnose: Morbus Perthes. Ich geh mal davon aus, dass so gut wie keiner weiß was das ist deswegen versuch ich das mal zu erklären. Also Morbus Perthes ist eine othopädische Kinderkrankheit, die Ursache ist eine Durchblutungsstörung und Absterben von Knochengewebe im Hüftkopf. 1:1200 Kindern hat diese Krankheit. Die Erkrankung tritt überwiegend bei Jungen mit ‚weißer‘ Hautfarbe – diese sind ca 4x mal häufiger betroffen als Mädchen- meist zwischen dem 5. Und 9. Lebensjahr auf. Und ich falle eigentlich aus dieser ‚Statistik‘ raus da ich es 1. Als Mädchen bekommen habe und 2. Schon mit 3, bzw die anfänge schon mit 2 jahren hatte. Ja ich weiß hört sich nicht so dramatisch an, aber für mich war es damals das schlimmste. Ich habe damals schon Fußball gespielt und habe es generell geliebt mit meinen freunden aus dem kindergarten rumzutoben und blödsinn zu machen. Doch als die schmerzen anfingen und der arzt das entdecke hieß es für mich 2 Jahre lang eine schiene zu tragen die über mein ganzes bein ging. Nicht dass das schon schlimm genug war, ich konnte nicht mehr normal gehen, geschweige den laufen. Und sokam es dass ich nur noch zu gucken durfte wie alle genau daas taten was ich so liebte aber nicht durfte. Als die zwei jahre endlich um waren wurde es nicht einfacher. Alle waren über vorsichtig weil sich ja niemand mit dieser krankheit auskannte und so jeder angst hatte etwas falsch zu machen, was meinen zustand hätte verschlimmern können.. naja irgendwann hatte sich das alles auch gelegt. Mit 7 Jahren, kurz vor meinem 8. Geburtstag – das war 2005- meldete mein vater mich in einem fußballverein an. Ich war so glücklich und das hielt dann auch einige jahre. Das was alles kaputt gemacht hat und mein leben völlig aus der bahn geworfen hat, passierte ca 2 wochen vor meinem 15. Geburtstag. .

1 Kommentar 20.1.15 21:04, kommentieren

Schmerz

Oh Gott wann hört es auf zu schmerzen? Wann wird es nicht mehr wehtun? Wann spüre ich nicht bei jedem Atemzug dieses riesige Loch in meinem Herzen. Ich habe das Gefühl zu ertrinken, in meinen Tränen. Bitte, wann hört das auf?

9.1.15 19:38, kommentieren

Wenn du nicht da bist..

Ich hasse kitschigen Scheiß. Ich hasse Beziehungsgequatsche. Ich hasse es, eigentlich einfache Dinge, zu über dramatisieren. Und doch bin ich Meisterin in allen diesen Dingen. Ich spiele, nur um mich in diesen Disziplinen auszuzeichnen. In Disziplinen, die ich ablehne, die ich hasse. Immer und immer wieder tue ich es. Ich stosse dich weg von mir. Erwarte, dass du zu mir zurück kommst. Erwarte, dass du mir beweist, dass du mich trotzdem magst. Es ist ein Spiel. Die Mauern zwischen uns, meistens sind sie nur von mir konstruiert. Denn es gibt keine Mauern zwischen uns. Alle Unterschiede, alle Gegensätze - völlig bedeutungslos. Warum maure ich etwas, das ich eigentlich gar nicht will? Weil ich den Beweis will, weil ich ihn brauche. So wie ich dich brauche. Nie würde ich mir oder gar dir eingestehen, welche Angst ich habe, dich zu verlieren. Lieber stosse ich dich weg, tue dir weh, nur um den Beweis zu bekommen. Irgendwann wird es dir reichen. Irgendwann wird das Maß voll sein. Ich weiß das, doch ich kann nicht aufhören. Ich brauche den Beweis. Wenn du nicht da bist, nicht bei mir bist, dann ist es am schlimmsten. Ich will, dass du an mich denkst. Ich will mich nicht darauf verlassen, dass du das sowieso tust. Deshalb beginne ich mein Spiel. Ich suche nach Mücken, die ich zu Elefanten groß päppeln kann. Ich will, dass du mit schlechtem Gewissen an mich denkst. Denn das ist besser als gar nichts. Diese Suche, das ist mein Spiel. Du musst mir keinen Anlass geben, ich werde ihn auch so finden. Meine Mücken sind klein. So klein, mit bloßem Auge sind sie nicht zu erkennen. Doch ich finde sie immer. Sobald ich sie gefangen habe, fange ich an sie zu füttern. Ein unbedachtes Wort, eine kleine Geste. Oder kein Wort, keine Geste. Oder zu wenig von beidem. Schon wächst meine Mücke, schon ist sie einige Zentimeter groß. Noch zu klein, um damit zu spielen. Doch manchmal reicht auch das bereits. Schnell ein Rüssel und Elefantenohren daran montiert und schon ist die Mücke bereit zum Spiel. Mein Spiel kennt nur Verlierer. Nie habe ich eine Partie gewonnen. Selbst wenn ich am Ende triumphiere, habe ich doch verloren. Du spielst nicht freiwillig, immer muss ich dich dazu zwingen. Doch selbst wenn du am Ende triumphierst, hast du doch verloren. Haben wir beide verloren. Wir haben uns gegenseitig Freiheit versprochen. Schlaf' mit wem du willst, es ist mir egal. Doch den Gedanken, dass du nicht an mich denkst, den kann ich nicht ertragen. Tue was du willst, soll das Gesetz sein. Doch den Gedanken, dass andere dir wichtiger sind als ich, den kann ich nicht ertragen. Mit der Freiheit, die ich dir versprach, meinte ich körperliche Freiheit. Geistig will ich dich in einen Käfig sperren. Einen goldenen Käfig, doch ausbruchssicher. Geistig will ich dich an mich ketten. Dich nie wieder freilassen. Die Verbindung zwischen uns. Sind wir zusammen ist sie so stark, dass nicht nur wir sie spüren. Doch wenn du nicht da bist, nicht bei mir bist, dann verliere ich sie. Dann brauche ich den Beweis. Die Mauern zwischen uns. Sind wir zusammen, stürzten sie ein. Nicht ein Mauerstein bleibt bestehen. Doch wenn du nicht da bist, nicht bei mir bist, dann türmen sie sich meilenweit in den Himmel. Dann brauche ich den Beweis. Das Schweigen zwischen uns. Sind wir zusammen, verstehen wir uns auch ohne Worte. Doch wenn du nicht da bist, nicht bei mir bist, dann wird das Schweigen zur Last. Und dann brauche ich den Beweis. Den Beweis, dass du mich trotz allem magst. Irgendwann wird es dir reichen. Irgendwann wird das Maß voll sein. Dabei ist mein Leben leer, ohne dich. Nie würde ich mir oder gar dir das eingestehen.

2 Kommentare 6.1.15 02:07, kommentieren